Die Netzqualität in Japan
Japan verfügt über eines der besten Mobilfunknetze der Welt. NTT Docomo, SoftBank und au (KDDI) haben im ganzen Land, einschließlich der meisten ländlichen Gebiete, eine flächendeckende LTE-Versorgung aufgebaut. Ob im Shinkansen durch die Berge, an Fährterminals auf kleinen Inseln oder in Skigebieten auf Hokkaido: In der Regel ist Empfang vorhanden. 5G ist in Tokio, Osaka, Nagoya und Kyoto gut etabliert.
Der Punkt dabei ist: Ein guter eSIM-Tarif nutzt Japans Geschwindigkeiten voll aus. Ein schlechter, der über einen schwächeren Partneranbieter geleitet wird, tut dies nicht. Geschwindigkeit ist in Japan wichtiger als an vielen anderen Reisezielen.
Warum physische SIM-Karten schwieriger zu bekommen sind
Nach 2023 sind die meisten auf Touristen ausgerichteten physischen SIM-Karten-Angebote in Narita und Haneda verschwunden. IIJmio, B-Mobile und ähnliche Prepaid-Daten-SIM-Karten, die einst in den Regalen der Flughafen-Convenience-Stores zu finden waren, sind schwerer zu bekommen oder wurden für Kurzzeitbesucher aus dem Sortiment genommen. Wenn Sie darauf zählen, eine SIM-Karte am Flughafen zu kaufen, sollten Sie die Verfügbarkeit vor Ihrer Reise überprüfen, denn was vor zwei Jahren noch da war, ist möglicherweise nicht mehr vorhanden.
eSIM ist für die meisten Besucher zur besten Option geworden. Aktivieren Sie sie vor der Landung, und Sie haben Daten, sobald Sie aus dem Flugzeug steigen.
Worauf Sie bei einem japanischen eSIM-Tarif achten sollten
Geschwindigkeit: Suchen Sie nach Tarifen, die direkt mit den Netzen von Docomo oder SoftBank verbunden sind, anstatt über langsamere Reseller-Verbindungen. Tarife, die mit „High Speed“ werben, bedeuten manchmal uneingeschränktes LTE; andere nutzen dies nur als Marketingargument. Prüfen Sie Nutzerbewertungen auf die tatsächlichen Geschwindigkeiten.
Hotspot: Japan ist gut zu Fuß und mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erkunden, aber wenn du mit jemandem reist, der keinen eigenen Tarif hat, oder wenn du gelegentlich einen Laptop nutzen musst, brauchst du Hotspot-Unterstützung. Viele Japan-Tarife deaktivieren diese Funktion. Dies ist der häufigste Grund für Frustration, also überprüfe dies vor dem Kauf.
Netzabdeckung auf dem Land: In Tokio, Osaka, Kyoto und Hiroshima funktioniert jeder Tarif einwandfrei. In Tohoku, Hokkaido, auf der Kii-Halbinsel und auf abgelegenen Inseln variiert die Netzabdeckung jedoch. Das Hauptnetz von Docomo deckt den größten Teil des ländlichen Japans ab, daher sind Docomo-Tarife außerhalb der Städte in der Regel am besten geeignet.
Wie viel Datenvolumen benötigen Sie?
Japan ist extrem gut zu Fuß zu erkunden und Google Maps ist Ihr ständiger Begleiter. Allein die Navigation im Tokioter U-Bahn-Netz verbraucht viel Datenvolumen. Für eine typische ein- bis zweiwöchige Reise mit Besichtigungen sollten Sie mit 5–10 GB rechnen. Wenn Sie lange Autofahrten mit ständiger Navigation unternehmen (z. B. einen Roadtrip durch Hokkaido), planen Sie 10–15 GB ein.
Die Kirschblütenzeit (Ende März bis Anfang April) und die Skisaison (Dezember bis Februar) sind Spitzenzeiten. Beliebte Apps und Anbieter erhöhen die Preise oder bestimmte Tarife sind ausverkauft. Kaufen Sie frühzeitig, wenn Ihre Reise in einen dieser Zeiträume fällt.
Tokio vs. Kyoto vs. Osaka vs. alle anderen Orte
Alle drei Großstädte verfügen über eine hervorragende Netzabdeckung bei jedem vernünftigen Anbieter. Der Unterschied spielt erst eine Rolle, wenn du aufs Land fährst. Nara, Hiroshima, Nikko: alles kein Problem. Shirakawa-go, das Iya-Tal, abgelegene Teile von Shikoku: meist ebenfalls kein Problem, aber überprüfe die Netzabdeckungskarten, wenn du vorhast, dort längere Zeit zu verbringen.
Aktuelle Tarifoptionen und Preise finden Sie auf der Japan-eSIM-Seite.
